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Bundesjustizministerin sieht Führerschein-Entzug als Hauptstrafe skeptisch

Berlin (dts) - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich skeptisch zu Plänen der Länder-Justizminister geäußert, für Straftäter den Entzug des Führerscheins als alleinige Hauptsanktion neben Geldstrafe oder Gefängnis einzuführen. "Es dürfte sehr teuer und aufwändig werden, in jedem Einzelfall zu kontrollieren, ob Fahrverbote auch eingehalten werden", sagte die Ministerin der "Bild"-Zeitung. Leutheusser-Schnarrenberger wies auch auf mögliche berufliche Folgen für die Betroffenen hin: "Wer beruflich auf sein Auto angewiesen ist, müsste um seinen Job fürchten. Er empfindet eine solche Strafe viel härter als ein Besserverdiener, der sich ein Taxi leisten kann." ADAC-Präsident Peter Meyer warnte vor einer Diskriminierung von Verkehrssündern: "Wer zu schnell fährt und deshalb vorübergehend seinen Führerschein abgeben muss, steht künftig im Verdacht, ein Ladendieb oder Schlimmeres zu sein."
DEU / Parteien / Justiz / Kriminalität / Straßenverkehr
23.06.2010 · 07:11 Uhr
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