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Bundesgesundheitsminister: Westerwelle gehe es um Deutschland, nicht um sich

Leipzig (dts) - Weil es ihm um Deutschland und nicht um sich gehe, suche FDP-Chef Guido Westerwelle ganz bewusst das Risiko, mit Sachdebatten auch persönlich unbeliebt zu werden. So versteht FDP-Präsidiumsmitglied und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler die Sozialstaatsdebatte, die FDP-Chef und Vizekanzler Guido Westerwelle losgetreten hat. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" wies Rösler zugleich den Verdacht zurück, die FDP könnte damit auf das populistisch-konservative Lager schielen: "Eine liberale Partei wird sich immer auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Uns geht es um die von anderen oftmals vernachlässigte Mitte der Gesellschaft." Als Opposition lerne man, wie wichtig es sei, Recht zu haben. "In Regierungsverantwortung ist man aufgerufen, das Richtige zu tun", so Rösler. "Wenn es Guido Westerwelle darum gehen würde, der beliebteste Politiker zu werden, dann wäre er als Außenminister durch die Lande gereist, hätte Hillary Clinton täglich ein Küsschen gegeben, Herrn Sarkozy die Hand geschüttelt und ansonsten ein krisengeschütteltes Gesicht gemacht", sagte Rösler gegenüber der Zeitung. "Guido Westerwelle geht es aber nicht um sich, sondern um Deutschland. Wie kein anderer Politiker hat Westerwelle in den letzten Wochen Mut bewiesen. Westerwelle hat klare politische Überzeugungen. Und für die steht er ein." Westerwelle sieht sich nach mittlerweile über 100 Tagen in der Regierung der Kritik ausgesetzt, debattenauffällig zu sein.
DEU / Gesundheit
28.02.2010 · 13:38 Uhr
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