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Bundesbürger machen immer weniger Müll

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Wiesbaden (dpa) - Was nicht mehr gebraucht wird, ist häufig noch brauchbar: Mehr als die Hälfte der deutschen Haushaltsabfälle wird mittlerweile als Wertstoff zurückgewonnen. Der Rest wird immer kleiner.

2012 wurden der neuesten Statistik zufolge 36,7 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt, eine halbe Million Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Vor allem in die graue Restmülltonne wanderte demnach deutlich weniger: Nach dem Aussortieren von Glas, Papier, Verpackungs- oder Biomüll blieben 13,2 Millionen Tonnen übrig - das waren 400 000 Tonnen weniger als im Jahr zuvor.

Damit setze sich der Trend der vergangenen Jahre fort - seit 2006 sei die Menge an Restmüll um eine Million Tonnen gesunken, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag. Ein gutes Drittel (36 Prozent) macht dieser nicht mehr verwertete Rest aus. 2006 lag der Anteil noch bei 38 Prozent.

Rein rechnerisch warf 2012 jeder Bürger alles in allem 456 Kilogramm in die diversen Tonnen und Container, sieben Kilo weniger als 2011. Davon waren 72 Kilo Papier oder Pappe, 32 Kilo Verpackungen, 24 Kilo Glas und 113 Kilo Bioabfälle.

Mehr als die Hälfte der Abfälle (58 Prozent) wird schon an der Quelle sortiert und dann getrennt eingesammelt. So kamen 11,9 Millionen Tonnen Wertstoffe zusammen - vor allem Papier, Verpackungen und Glas. Außerdem wurden 9,1 Millionen Tonnen Bioabfälle bei den Bürgern abgeholt.

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Destatis-Mitteilung
Umwelt / Statistik / Müll
16.01.2014 · 15:07 Uhr
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