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Bundesbankpräsident kritisiert Boni und rudert bei Negativ-Prognosen zurück

Berlin (dts) - Bundesbankpräsident Axel Weber ist in Zeiten von staatlichen Hilfezahlungen an Banken gegen "garantierte Boni". Wie er gegenüber dem morgen erscheinenden "Tagesspiegel" sagte, solle es "im Bereich des Möglichen" sein, dass bei Verlustgeschäften Manager-Boni sinken können und diese am mittelfristigen Erfolg des Unternehmens festgemacht werden. Durch die strengere Reglementierung des Finanzsektors ergebe sich jedoch eine geringere Rentabilität für die Banken. Weber zeigte sich zudem optimistisch, was die Wirtschaftslage für Deutschland in 2009 angehe. Während man bisher von Minus 6,2 Prozent ausgegangen war, erwarte man derzeit "einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von nur rund fünf Prozent", so Weber. Die steigende Arbeitslosigkeit werde nächstes Jahr den bisher stabilen Privatkonsum stark belasten, was wiederum den Aufschwung bremse. Die Talsohle bei der Konjunktur sei jedoch überwunden.
DEU / Finanzkrise
23.09.2009 · 16:44 Uhr
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