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Bundesbankpräsident gegen Steuersenkungen

Berlin (dpa) - Bundesbankpräsident Jens Weidmann bleibt bei seiner Ablehnung von Steuersenkungen. Angesichts eines Schuldenstandes von rund zwei Billionen Euro und einer weiterhin hohen Neuverschuldung sollte ein zügiger Defizitabbau Vorrang haben. Das sagte Weidmann der «Welt am Sonntag». Ähnlich hatte er sich schon nach der jüngsten Steuerschätzung im Mai geäußert. Demnach wird das staatliche Defizit 2011 weitaus geringer ausfallen als erwartet. Während sich die Union dagegen sträubt, will sich der Koalitionspartner FDP weiterhin für Steuersenkungen stark machen.

Haushalt / Steuern
12.06.2011 · 14:05 Uhr
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