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Bundesanwaltschaft hält Becker für mitschuldig an Buback-Mord

Stuttgart (dpa) - Beihilfe oder Mittäterschaft? Das hält sich die Bundesanwaltschaft im Plädoyer gegen die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker noch offen. Nur eins stellten die Ankläger gleich zu Beginn klar: Sie glauben nicht, dass Becker selbst auf Buback geschossen hat. Die Bundesanwaltschaft ging bei Anklageerhebung von einer maßgeblichen Rolle Beckers bei der Planung des Attentats aus. Das Plädoyers soll voraussichtlich bis zum Abend dauern. Donnerstag und Freitag soll der Sohn des Opfers, Nebenkläger Michael Buback, seine Sicht der Dinge darlegen. Das Gericht will am 6. Juli ein Urteil verkünden.

Prozesse / Terrorismus / RAF
12.06.2012 · 13:51 Uhr
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