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Bundesamt: Keine Gesundheitsgefährdung durch Asse

Salzgitter (dpa) - Trotz des massiven Anstiegs von Blutkrebs im Umfeld der Asse geht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) davon aus, dass aktuell keine Gefahren von dem maroden Atommülllager ausgehen. Das zeigten Überwachungsmessungen über und unter Tage, erklärte das Bundesamt.

Umfangreiche Boden- und Ackerfrüchteproben aus der Umgebung hätten zudem ergeben, dass keine Kontaminationen durch radioaktive Stoffe aus der Asse zu befürchten seien. Das Bundesamt, das seit 2009 für das Lager bei Wolfenbüttel zuständig ist, will sich an der Ursachenforschung beteiligen.

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass die Zahl von Blutkrebs-Erkrankungen in der Umgebung des Atommülllagers massiv gestiegen ist. Nach einem Vermerk des niedersächsischen Sozialministeriums wurden zwischen 2002 und 2009 in der Samtgemeinde Asse 18 Fälle von Leukämie festgestellt. «Betrachtet man die Leukämie-Neuerkrankungen in der Samtgemeinde Asse, würde man einen Fall pro Jahr erwarten», heißt es in dem Vermerk, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Das wären im gesamten Zeitraum acht.

Atom / Asse / Gesundheit
26.11.2010 · 11:56 Uhr
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