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Bund und Länder streiten über Ausbau der Krippenplätze

Berlin (dts) - Das Bundesfamilienministerium von Kristina Schröder macht die Länder dafür verantwortlich, dass die Finanzierung des Krippenausbaus in Deutschland stockt. Das berichtet der "Spiegel". Vom 1. August 2013 an hat jedes Kleinkind unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Krippe.

750.000 Betreuungsplätze soll es bis zu diesem Stichtag in Deutschland geben - 280.000 Plätze fehlen noch (Stand März 2010). Vier Milliarden Euro stellt der Bund Kommunen und Ländern dafür bereit. "Die Finanzierung in den Ländern bleibt zum Teil unklar", beschwert sich Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium in einem Brief an die Vorsitzende der Familienministerkonferenz, Ute Schäfer. Zudem seien die Länder bei der Beteiligung an den Kosten "vielerorts hinter den vereinbarten Zielen zurückgeblieben". Deshalb wolle man nun ein "Investitionsmonitoring" einführen, in dem die Landesregierungen "detaillierte Angaben" über die Verwendung von Bundesmitteln machen sollen.
DEU / Parteien / Familien
07.08.2011 · 11:26 Uhr
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