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Bund und Länder stimmen sich zu Opel ab

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Berlin (dpa) - Bund und Länder suchen nach dem geplatzten Opel-Verkauf eine gemeinsame Strategie zur Rettung der deutschen Standorte. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Werken trafen sich am Donnerstagabend in Berlin.

«Wir wollen - das ist eine massive Forderung - möglichst schnell die Pläne von GM kennenlernen», sagte Nordrhein-Westfalens Regierungschef Jürgen Rüttgers (CDU). Die Standorte sollten und möglichst viele Arbeitsplätze sollten erhalten bleiben. Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden müssten, solle dies sozialverträglich geregelt werden.

«Die Entscheidung über die weitere Entwicklung liegt in Detroit und nicht in Hessen oder in Berlin», sagte Brüderle. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) betonte, eine Entscheidung über neues Geld solle erst gefällt werden, wenn die Pläne von GM zur Zukunft von Opel bekannt seien. Die Absage an den Opel-Verkauf bedeute nicht, dass Opel kaputt sei, «sondern dass wir um neue Perspektiven ringen müssen».

Rüttgers forderte, weitere Staatsgelder an langfristige Perspektiven für Opel und eine erfolgreiche Restrukturierung zu knüpfen. Am Gespräch nahmen auch Kurt Beck (SPD) aus Rheinland-Pfalz und Christine Lieberknecht (CDU) aus Thüringen sowie Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) teil.

Auto / Opel
05.11.2009 · 19:47 Uhr
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