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Bund: Futterhersteller mit Dioxin-Verdacht erst jetzt entdeckt

Berlin (dpa) - Der Dioxin-Skandal nimmt kein Ende: Ein Futterhersteller in Niedersachsen soll seine Lieferbeziehungen nicht den Behörden gemeldet haben. Deshalb müssten 934 Betriebe zusätzlich gesperrt werden, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mit. Unter den betroffenen Höfen sollen 110 Legehennenbetriebe, rund 400 Schweinemastbetriebe und knapp 250 Ferkelmastbetriebe sein. Niedersachsen hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Das verseuchte Futter soll unter anderem nach Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Bayern gegangen sein.

Agrar / Gesundheit
15.01.2011 · 13:02 Uhr
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