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Bubacks Sohn enttäuscht über Becker-Urteil

Michael BubackGroßansicht

Stuttgart (dpa) - Der Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback hat sich am Freitag enttäuscht über das Urteil gegen Verena Becker geäußert.

Michael Buback sagte nach der Verkündung des Schuldspruchs: «Wir haben zur Kenntnis genommen, dass es dem Gericht nach 21 Monaten nicht gelungen ist, der Aufklärungspflicht nachzukommen.» Die Bundesanwaltschaft stehe bei der Aufklärung des Falls wieder am Anfang.

Das Oberlandesgericht Stuttgart hatte die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker wegen Beihilfe zum Mordanschlag zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Wer die beiden unmittelbaren Täter waren, konnte das Gericht nicht klären. Dies sei nicht zufriedenstellend, sagte Michael Buback weiter. Er zeigte sich zugleich erleichtert, dass das Verfahren beendet ist. «Es ist für uns ein sehr guter Tag. Wir sind glücklich, dass wir diesen Prozess nicht mehr ertragen müssen.»

Terrorismus / Prozesse / RAF / Reaktionen
06.07.2012 · 22:06 Uhr
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