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Brüderle zweifelt an Opel-Sanierungskonzept

Berlin (dts) - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat erhebliche Zweifel an dem von General Motors (GM) vorgelegten Konzept zur Sanierung des angeschlagenen Autobauers Opel. "Die Tragfähigkeit ist fraglich", heißt es laut Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" in einer internen Bewertung des Wirtschaftsministeriums. Der geplante Arbeitsplatzabbau sei "nur bedingt nachvollziehbar". Es bestehe die Gefahr, dass staatliche Hilfen für Opel unberechtigterweise in die USA abfließen, zum Beispiel in Form von Lizenzgebühren, die Opel an seinen amerikanischen Mutterkonzern bezahlen muss. "Ein Abschottungskonzept wird nicht vorgelegt", heißt es in der Brüderle-Expertise. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Opel-Standorten stellen sich deshalb bereits darauf ein, dass es von der Bundesregierung keine finanzielle Unterstützung für die Opel-Sanierung geben wird. Sie selbst wären bereit, Hilfen über insgesamt 750 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, verlangen aber von General Motors ein zusätzliches eigenes Engagement in gleicher Höhe.
DEU / Autoindustrie
12.02.2010 · 09:00 Uhr
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