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Britischer Luftraum bis Sonntagabend gesperrt

London/Frankfurt/Main/Den Haag (dpa) - Der britische Luftraum bleibt wegen der isländischen Vulkanasche bis mindestens Sonntag 19.00 Uhr (Ortszeit) gesperrt. Das teilte die britische Flugüberwachung (NATS) am frühen Sonntagmorgen mit.

Die Deutsche Lufthansa stellt ihren Flugbetrieb wegen der Aschewolke aus einem isländischen Vulkan bis mindestens 20.00 Uhr am Sonntagabend komplett ein. Das sagte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber der Nachrichtenagentur dpa. Wegen der Sperrungen im europäischen Luftraum verlängert die größte deutsche Airline ihr bisher geltendes Flugverbot damit noch einmal um mindestens sechs Stunden. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen hatte am Samstagabend entschieden, dass der Luftraum über Deutschland zunächst bis Sonntag um 14.00 Uhr gesperrt bleibt.

Unterdessen zeigten Flüge von Lufthansa und der niederländischen Fluggesellschaft KLM keine Schäden an den Maschinen. «Wir haben heute zehn Überführungsflüge von Großraumjets der Typen Boeing 747 und Airbus 340 von München nach Frankfurt durchgeführt. Dabei sind unsere Maschinen bis auf 24 000 Fuß, also rund 8000 Meter Höhe, gestiegen», so Konzernsprecher Klaus Walther der «Bild am Sonntag». «In Frankfurt wurden die Maschinen von unseren Technikern untersucht. Weder auf den Cockpitscheiben, an der Außenhaut noch an den Triebwerken fanden sie auch nur den kleinsten Kratzer.»    

Die niederländische Fluggesellschaft KLM ließ eine Boeing 737 am Samstagabend bis in 13 Kilometer Höhe aufsteigen. Während des Fluges habe es keine Probleme gegeben. Eine erste Inspektion habe keine Schäden gezeigt, sagte KLM-Chef Peter Hartman nach niederländischen Medienberichten. Am Sonntagmorgen soll die Maschine gründlich untersucht werden.

Vulkane / Luftverkehr / Island
18.04.2010 · 12:15 Uhr
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