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Briten stellen Opel-Investor Hilfe in Aussicht 

London (dpa) - Die britische Regierung will den neuen Opel-Besitzer subventionieren, um Arbeitsplätze zu sichern.

«Mir wurde von allen Involvierten in den Verhandlungen eindeutig versichert, dass das Engagement bei Vauxhall und seinen britischen Arbeitskräften weitergeht», sagte Wirtschaftsminister Peter Mandelson am Donnerstag der BBC. Deshalb werde die Regierung in den Monaten nach der Übernahme Starthilfe für den neuen Opel-Besitzer aufbringen. Darüber habe Mandelson bereits mit den beiden Investoren gesprochen. Er wurde in den vergangenen Tagen kritisiert, zu wenig bei der Rettung der Arbeitsplätze zu tun.

Den beiden englischen Werken der Opel-Tochter Vauxhall droht ein massiver Abbau der 5500 Stellen. Außerdem sind 15 000 Jobs in den Zulieferbetrieben gefährdet. Die britische Regierung hatte bereits acht Millionen Pfund (9,2 Mio Euro) für Trainingsmaßnahmen im Vauxhall-Werk Ellesmere Port, wo ein neues Astra-Modell im Herbst vom Band laufen soll. Im Werk Luton nördlich von London ist die Van-Produktion bereits mangels Nachfrage halbiert worden. Das Werk wird gemeinsam mit Renault betrieben.

Auto / Opel / Großbritannien
28.05.2009 · 13:02 Uhr
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