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Briten im Schnee

Besonders hart hat es Großbritanniens Norden getroffen: In den schottischen Highlands fielen die Temperaturen auf beinahe minus 20 Grad.

London (dpa) - Das Wetter ist das Lieblingsthema vieler Briten - derzeit könnte dieser Stereotyp sogar zutreffen. Denn in weiten Teilen des Landes schneite es am Donnerstag erneut heftig.

Auf mehreren Flughäfen, unter anderem Gatwick und Edinburgh, wurden die Starts und Landungen vorübergehend eingestellt. Nur die Hälfte des Schienenverkehrs lief nach Plan. Etwa 100 Passagiere eines Zuges mussten im Waggon übernachten, weil ihre Bahn wegen des schlechten Wetters steckengeblieben war.

Die Bergrettung wurde zur Versorgung von eingeschneiten Autofahrern abkommandiert, einige mussten schon die zweite Nacht in Folge in ihren Fahrzeugen verbringen. Besonders hart trifft es weiter den Norden des Landes: In den schottischen Highlands fielen die Temperaturen in der Nacht auf beinahe minus 20 Grad. Für den Osten Englands erwarten Meteorologen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee. David Price vom Nationalen Wetterdienst MET prognostizierte zumindest für Freitag eine kurze Verschnaufpause.

Nachdem im vergangenen Winter wochenlang das öffentliche Leben teilweise stillstand, weil Transportfirmen und Behörden nicht ausreichend auf den Schnee vorbereitet gewesen waren, fürchten viele Briten ein neues Chaos. Viele Kinder dagegen dürften sich über das frostige Wetter freuen: In einigen Landkreisen fällt bis Montag der Unterricht aus.

Wetter / Verkehr / Großbritannien
02.12.2010 · 14:44 Uhr
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