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Brennelemente: Motoren der Atomkraftwerke

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Hamburg (dpa) - Brennelemente im Reaktorkern eines Atomkraftwerks enthalten das für die Energiegewinnung erforderliche Uran. In der Natur vorkommendes Uran 235 wird angereichert und in etwa fingerdicke Brennstäbe gefüllt, die wiederum zu mehr als vier Meter hohen Brennelementen gebündelt werden.

Je nach Reaktortyp variieren die Brennelemente nach Bauweise und Größe. Teilweise werden Zehntausende Brennstäbe im Reaktorkern eingesetzt und formen so die Brennelemente.

Drei Jahre oder länger können Brennelemente zur Energieerzeugung genutzt werden, dann gelten sie als «abgebrannt». Nach einem festgelegten Plan in den einzelnen Kernkraftwerken wird jeweils ein Teil der Brennstäbe durch neue ersetzt. Dazu werden die Atommeiler vom Netz genommen. Nach einer etwa einjährigen Abkühlphase in einem Wasserbecken kommen die alten Brennstäbe in ein Zwischenlager oder können nach einer Wiederaufarbeitung erneut eingesetzt werden.

Atom / Umwelt
26.11.2010 · 10:47 Uhr
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