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Bremer Forscher dokumentieren Spuren von Erdbeben in Japan

Bremen (dpa) - Das verheerende Erdbeben im vergangenen Jahr in Japan hat auch auf dem Meeresboden dramatische Spuren hinterlassen. Die Erdkruste in der Tiefsee riss auf rund 400 Kilometern Länge auf, einzelne Bereiche verlagerten sich um 50 Meter nach Osten. «Da sind gewaltige Erdmassen in Bewegung geraten», sagte der Direktor des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften in Bremen, Gerold Wefer. Deutsche und japanische Wissenschaftler haben die Verwerfung genau erfasst. Die Experten hatten in einer vierwöchigen Expedition ein 100 000 Quadratkilometer großes Meeresgebiet vermessen.

Wissenschaft / Erdbeben / Japan
09.04.2012 · 06:44 Uhr
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