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Brandenburgs SPD verhandelt mit Linkspartei

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und die Fraktionsvorsitzende der Linken, Kerstin Kaiser. (Archivbild)Großansicht
Potsdam (dpa) - Die Brandenburger SPD nimmt Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei für ein rot-rotes Bündnis auf. Das kündigte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Montag in Potsdam an.

Das geplante Sondierungsgespräch mit der CDU wurde abgesagt. Mit den Christdemokraten hatte die SPD zuvor zehn Jahre lang das Land regiert.

Die Empfehlung für Koalitionsverhandlungen mit der Linken sei in der SPD-Sondierungsgruppe einstimmig gefallen, sagte Platzeck. Eine Begründung nannte er nicht. Einzelheiten würden erst einmal den Parteigremien mitgeteilt. Die CDU-Landesvorsitzende Johanna Wanka sei im Vorfeld über die Koalitionsentscheidung informiert worden, sagte Platzeck. Die Leiterin der Sondierungsgruppe der Linken, Fraktionschefin Kerstin Kaiser, sagte, ihr Verzicht auf ein Ministeramt habe in dem letzten Sondierungsgespräch keine Rolle gespielt.

Am Montagabend will sich ein Kleiner Parteitag der SPD mit der Regierungsbildung beschäftigen, am Dienstagabend wollen die Linken darüber beraten. Als Beginn der Koalitionsverhandlungen ist der Donnerstag ins Auge gefasst worden.

Die SPD war nach der Landtagswahl am 27. September als stärkste Kraft hervorgegangen und erreicht im Landtag 31 Sitze. 26 Mandate entfallen auf die Linke, 19 auf die CDU, 7 auf die FDP und 5 auf Bündnis 90/Grüne.

Koalition / Brandenburg
12.10.2009 · 13:51 Uhr
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