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Brandenburg: Dietmar Woidke soll zurückgetretenem Innenminister nachfolgen

Potsdam (dts) - Der brandenburgische Innenminister Rainer Speer hat am Donnerstagnachmittag überraschend den Rücktritt von seinem Amt erklärt. Nachfolger Speers soll laut Staatskanzlei der SPD-Fraktionsvorsitzende im Potsdamer Landtag, Dietmar Woidke, werden. Speer begründete seinen Rücktritt damit, dass er Schaden von Amt, Partei und Koalition abwenden wolle.

Zudem seien Personen in seinem Umfeld durch die Vorwürfe in Bedrängnis geraten. Dafür wolle er keinen Vorwand mehr liefern, so der SPD-Politiker weiter. Speer war in der vergangenen Zeit wegen angeblicher politischer und privater Affären zunehmend unter Druck geraten. Aufgetaucht waren die Vorwürfe, nachdem im Oktober 2009 sein Laptop aus seinem Dienstwagen verschwunden war. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" fiel das Gerät mit zahlreichen privaten Daten in die Hände von Potsdamer Motorradrockern. Der Innenminister selbst wies die Vorwürfe entschieden zurück und kritisierte die Berichterstattung zu seiner Person: "Ein wirksamer Schutz der Privatsphäre von mir und anderen angeblich Beteiligten ist angesichts der fortgesetzten aktuellen Berichterstattung einiger Medien nicht mehr möglich." Derweil wertete der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Potsdamer Landtag, Andreas Büttner, den Rücktritt als einen "längst überfälligen Schritt".
DEU / BRB / Parteien
23.09.2010 · 17:32 Uhr
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