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Brandanschlag: Neonazi gesteht Anstiftung

Zossen (dpa) - Ein bekennender Neonazi hat vor Gericht gestanden, einen Jugendlichen zu einem Brandanschlag auf das Haus der Demokratie im brandenburgischen Zossen angestiftet zu haben.

Der 25-Jährige ließ am Dienstag vor dem Amtsgericht Zossen (Kreis Teltow-Fläming) eine Erklärung von seinem Anwalt verlesen. Darin räumte er ein, dass er im Wesentlichen die Anleitung zu dem Brand gegeben habe. Außerdem habe er den Jugendlichen weiter bestärkt, gegen das Haus der Demokratie vorzugehen.

In der Nacht zum 23. Januar 2010 hatte der heute 18-Jährige das Gebäude dann angezündet. Er gehörte damals zum Kreis der Jugendlichen, mit denen sich der Neonazi umgibt, und musste sich im Sommer 2010 vor Gericht verantworten. Das Verfahren wurde aber nach dem Jugendgerichtsgesetz eingestellt: Ihm fehle die sittliche Reife, um das Unrecht seiner Tat zu erkennen, hieß es. Er wurde in ein Heim gewiesen.

Extremismus / Kriminalität / Brandenburg / Prozesse
29.11.2011 · 16:21 Uhr
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