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Brand auf Kreuzfahrtschiff «MS Deutschland»

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Oslo (dpa) - Auf dem Kreuzfahrtschiff «MS Deutschland» ist bei einem Hafenaufenthalt in Norwegen am Sonntag ein Brand ausgebrochen: Das Feuer entstand im Maschinenraum des 175 Meter langen Luxus-Liners, der als Fernseh-«Traumschiff» berühmt wurde.

Reisende sowie der größte Teil der Besatzung und zwei Lotsen wurden in der norwegischen Stadt Eidfjord an Land gebracht. Die Lage sei «unter Kontrolle», teilte die südnorwegische Rettungszentrale mit.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB waren 608 Menschen an Bord. Die Evakuierung war am Nachmittag noch nicht abgeschlossen, berichtete die Zeitung «Bergens Tidende» in ihrer Internetausgabe.

Nach Medienangaben wurde um 12.30 Feueralarm von Bord der «Deutschland» gemeldet. Der Brand sei auch eine Stunde später noch nicht gelöscht gewesen, sagte ein Sprecher der Rettungszentrale. Augenzeugen berichteten von sehr starker Rauchentwicklung am Schornstein des Schiffes. Alle Brandschutztüren hätten gehalten und die Ausbreitung des Feuers verhindert, verlautete aus der Rettungszentrale.  

Das Flaggschiff der schleswig-holsteinischen Reederei Deilmann sollte nach den ursprünglichen Plänen von der norwegischen Stadt im malerischen Hardangerfjord Kurs auf Hamburg nehmen. Von dort aus sollte das «schwimmende 5-Sterne-Hotel» am 25. Mai auf Fahrt nach London und Schottland gehen.

Schifffahrt / Unfälle / Norwegen / Deutschland
23.05.2010 · 15:26 Uhr
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