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BP-Chef verteidigt Ölförderung in der Tiefsee

Frankfurt/Main (dpa) - Der Chef des britischen Ölkonzerns BP, Tony Hayward, hat trotz der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die riskante Ölförderung aus der Tiefsee verteidigt. «Die Vereinigten Staaten und die Welt brauchen dieses Öl», sagte der Manager der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Aus dem Golf von Mexiko würden 30 Prozent der amerikanischen Ölproduktion gedeckt. Der Unfall der Bohrplattform «Deepwater Horizon» werde «die Ölindustrie verändern, aber nicht stoppen». Im Golf von Mexiko fließt das Öl seit vier Wochen in großen Mengen ins Wasser.
Umwelt / USA
18.05.2010 · 09:15 Uhr
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