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«Bounce»-Experte: Stuntunfälle kaum zu vermeiden

Leipzig (dpa) - Schwere Unfälle mit Sprungstelzen wie der missglückte Versuch bei «Wetten, dass..?» sind nach Expertenmeinung nie ganz auszuschließen. «Es besteht ein hohes Maß an Restrisiko», sagte der Mitbegründer des Vereins Sport und Bounceclub Leipzig, Thomas Siebeneichner, der dpa.

«Man muss für sich entscheiden, ob man das und die möglichen Folgen tragen will.» In dem Verein trainieren etwa 40 Mitglieder den Funsport mit Sprungstelzen oder Federbeinen, wie die Sportgeräte heißen, die an die Füße geschnallt werden. Bei einem Sprung mit solchen Geräten über ein Auto hatte sich Stuntman Samuel Koch in der ZDF-Sendung am Samstag schwer verletzt.

«Der mentale Aspekt ist ganz wichtig», sagte der Trainer. «Vielleicht hatte er sich selbst auch unter Druck gesetzt und konnte dann im entscheidenden Moment seine Leistungen nicht abrufen.» Mit den Sprungstelzen. könnten Profis zwei Meter hoch und vier Meter weit springen. «Das sind allerdings Leistungsspitzen», sagte Siebeneichner.

Medien / Fernsehen
06.12.2010 · 22:25 Uhr
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