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Bouffier will im NSU-Untersuchungsausschuss aussagen

Philippsthal (dpa) - Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat bei der Aufklärung der Neonazi-Affäre seine Unterstützung zugesagt. Er habe zwar noch keine Vorladung für den NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag bekommen, sagte der Regierungschef am Donnerstag in Philippsthal.

Der frühere hessische Innenminister kündigte aber für den Fall eine Aussage an: «Ich werde alles, was mir möglich ist, darlegen.» Nach Medienberichten soll Bouffier am 28. September 2012 vor dem Gremium aussagen.

Der CDU-Politiker wies erneut Vorwürfe zurück, er habe 2006 als damaliger Landesinnenminister im Kasseler Neonazi-Mordfall die Ermittlungen behindert. Die Vorwürfe seien grober Unfug. Bouffier und der Verfassungsschutz hatten es nach dem Mord in Kassel abgelehnt, dass die Behörden einen Verfassungsschützer persönlich befragen, der zur Zeit der Bluttat am Tatort war. Später wurde der Mann vom Verfassungsschutz selbst mit den Fragen der Polizei konfrontiert.

Extremismus / Kriminalität / Verfassungsschutz
05.07.2012 · 16:17 Uhr
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