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Bouffier hält Urteil im Fall Gäfgen für umstritten

Frankfurt/Main (dpa) - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier zweifelt das Urteil im Fall Magnus Gäfgen an. Bouffier hält es für fraglich, ob dem verurteilten Kindsmörder eine finanzielle Entschädigung zusteht. Gäfgen habe ein schreckliches Verbrechen begangen. Er sei zwar rechtswidrig behandelt worden, habe aber keinen Körperschaden erlitten, sagte Bouffier im hr-Fernsehen. Er finde es richtig, dass sich ein Obergericht noch einmal mit dem Fall beschäftige. Das Land Hessen hatte Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt eingelegt.

Prozesse / Kriminalität
28.08.2011 · 08:09 Uhr
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