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Bouffier fordert Union zur Geschlossenheit auf

Wiesbaden (dts) - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Union nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zu größerer Geschlossenheit aufgefordert. "Unser Publikum ist vom Streit über Themen wie das Betreuungsgeld wenig begeistert", sagte Bouffier dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wir werden nicht stärker, wenn wir uns öffentlich zoffen oder öffentlich erklären, dass wir miteinander nicht mehr reden wollen."

Derweil gibt es weiter Kritik an den Umständen der Entlassung von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) durch Kanzlerin Angela Merkel. "Auf den Gefallenen noch einzutreten ist menschlich fragwürdig und politisch nicht sehr klug", sagte der ehemalige CSU-Chef Erwin Huber. Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker kritisierte Kanzlerin Merkel. "Die Entlassung von Norbert Röttgen war so nicht in Ordnung." Die Basis in NRW sei bestürzt. "Röttgens Aufgaben als Umweltminister hängen nicht mit der Wahl zusammen, und Frau Merkel hat seine Entlassung nicht fachlich begründet. Ich finde es sehr tapfer von ihm, dass er nicht selbst zurückgetreten ist."
DEU / Parteien
20.05.2012 · 08:21 Uhr
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