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"Bombodrom" wird nicht weiter genutzt

Berlin (dts) - Die Bundesregierung will auf den Bau eines sogenannten "Bombodroms" in Brandenburg verzichten. Das sagte Verteidigungsminister Franz-Josef Jung am Donnerstag. Es sei kein einfacher Abwägungsprozess gewesen, sagte Jung. Er müsse zur Kenntnis nehmen, dass ein derartiges Revisionsverfahren auch Unsicherheit für die betroffenen Gemeinden und die Bevölkerung bedeutet hätten, so der Verteidigungsminister. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) freut sich über die Entscheidung des Bundes: "Es ist ein sehr, sehr schöner Tag." Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier befürwortete die Entscheidung. "Das hilft dem Tourismus und bringt neue Chancen für Beschäftigung im Westen Brandenburgs", so der SPD-Kanzlerkandidat. Seitens der CDU gab es ebenfalls Zustimmung. Laut Bernd Siebert ist dies eine "mutige und richtige Entscheidung". Noch Ende März hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Urteile der Vorinstanz bestätigt, die das Training von Tieffliegern auf dem Gelände untersagt hatten. Dagegen hätte der Verteidigungsminister noch bis zum 13. Juli Revision einlegen können. Um das Bombodrom hatte es 17 Jahre Streit und zahlreiche Bürgerproteste gegeben. Insgesamt hatten die Bürger 27 Prozesse gewonnen.
DEU / BRN / Bundeswehr
10.07.2009 · 00:21 Uhr
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