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Bombenräumung: 18 000 Leute mussten raus

Ein Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hält das Leitwerk einer Fliegerbombe in der Hand.Großansicht
Hannover (dpa) - Eine der größten Bombenentschärfungen der Nachkriegszeit in Hannover hat die Polizei am Sonntagabend erfolgreich abgeschlossen. Etwa 18 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen - darunter waren auch etwa 200 Bewohner zweier Altenheime.

Nach stundenlangen Vorbereitungen der 600 Einsatzkräfte konnten die Spezialisten am späten Sonntagnachmittag Entwarnung geben: Alle vier Blindgänger waren unschädlich gemacht. 

Eine der Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg konnte nicht am Ort entschärft werden. Die Männer des Kampfmittelräumdienstes sprengten diesen Blindgänger auf einem Truppenübungsplatz in Langenhagen bei Hannover. Deshalb mussten zusätzlich 700 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Während der Sprengung blieben der Flughafen Langenhagen sowie der Luftraum über Hannover gesperrt. Aus Sicherheitsgründen war auch die A 2 zwischen Bothfeld und Langenhagen-Nord komplett gesperrt, bis das Sprengkommando seine Arbeit beendet hatte.

Drei weitere Bomben hatte der Sprengmeister am Nachmittag erfolgreich entschärft. Zunächst waren die Spezialisten von insgesamt fünf Blindgängern ausgegangen. Eine der vermeintlichen Bomben entpuppte sich aber als Eisenrohr.

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14.06.2009 · 17:49 Uhr
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