Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich nach verhalten ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten am letzten Handelstag der Woche mehrheitlich in rot. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, pendelt im bisherigen Handelsverlauf um seinen Vortagesschluss und verbessert sich zur Stunde um 0,11 Prozent auf 333,02 Punkte.
Im japanischen Aktienhandel gewannen heute eindeutig die Verkäufer die Überhand. Der Leitindex Nikkei startete gleich zu Beginn mit Verlusten und baute diese dann im Handelsverlauf konsequent aus. Am Ende verlor der Index 1,43 Prozent auf 8.669,87 Zähler und ging damit annähernd auf Tagestief aus dem Handel. Quasi identisch war auch der Handelsverlauf beim breiter gefassten Topix, der am Ende sogar noch stärker um 1,78 Prozent auf 733,82 Stellen nachgab. Vom negativen Trend etwas abkoppeln konnten sich allerdings teilweise Technologiewerte, nachdem US-Schwergewichte wie Microsoft und Google mit ihren Quartalsbilanzen überzeugen konnten. So verteuerten sich beispielsweise Toshiba um 1,1 Prozent, während es gleichzeitig für Sony um 2,2 Prozent nach unten ging. Renault teilte mit, dass man zusammen mit dem Partner Nissan Motor 160 Mio. US-Dollar in Korea investieren wird, um der erwarteten Nachfrage nach dem Modell Nissan Rogue der nächsten Generation gerecht zu werden und das Wachstum von Renault Samsung Motors zu beschleunigen. Dabei startet die Produktion des Crossover-Modells Nissan Rogue in Busan (Korea) im Jahr 2014 mit einer Jahreskapazität von rund 80.000 Einheiten. In diesem Jahr plant das Werk die Produktion von rund 180.000 Fahrzeugen für den Verkauf in Korea und 60 anderen Ländern. Nissan fuhren heute mit einem Abschlag von 0,1 Prozent hinterher.
Der Rückgang der taiwanesischen Auslandsaufträge hat sich im Juni nach Regierungsangaben fortgesetzt. Demnach schrumpften die Auftragseingänge aus dem Ausland binnen Jahresfrist um 2,62 Prozent, nach einem Minus von 3,04 Prozent im Vormonat. Volkswirte waren von einer Abnahme um 2,75 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem Vormonat verringerten sich die Auslandsaufträge um 0,25 Prozent.
Die Märkte in China tendierten unterdessen uneinheitlich. Während es für den Shanghai Composite um 0,74 Prozent auf 2.168,64 Stellen nach unten ging, verbesserte sich in Hongkong der Hang Seng nach einem starken Schlussspurt um 0,42 Prozent auf 19.640,80 Zähler. Bei den wichtigsten Bankwerten fielen CCB und ICBC mit Zugewinnen von 0,4 bzw. 1,7 Prozent ins Auge. Für die Papiere des Internetunternehmens Tencent ging es daneben sogar um 1,9 Prozent nach oben, während die Anteilsscheine des Mischkonzerns Hutchinson lediglich um 0,6 Prozent zulegen konnten. Rohstofftitel hatten ebenfalls überwiegend grüne Vorzeichen auszuweisen. So verteuerten sich PetroChina und CNOOC um 0,8 bzw. 0,9 Prozent, während es für Sinopec sogar um 1,9 Prozent nach oben ging.
An den indischen Aktienmärkten dominiert zur Stunde die Farbe rot. Der Leitindex SENSEX verschlechtert sich zurzeit um 0,68 Prozent auf 17.160,88 Punkte. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Anteilsscheine von Bajaj Auto mit einem Zugewinn von 2,7 Prozent wieder, während sich die Investoren gleichzeitig bevorzugt von den Papieren von Dr. Reddys trennen, die als schwächster Wert im SENSEX um 2,7 Prozent nachgeben.
Nikkei 225 (Japan): 8.669,87 (-1,43 Prozent) TOPIX (Japan): 733,82 (-1,78 Prozent) Hang Seng (China): 19.640,80 (+0,42 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.168,64 (-0,74 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.822,93 (-0,00 Prozent) SENSEX (Indien): 17.160,88 (-0,68 Prozent) JSX (Indonesien): 4.081,20 (-0,37 Prozent) STI (Singapur): 3.015,53 (-0,44 Prozent) (20.07.2012/ac/n/m)