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Bochumer Opel-Werk blickt nach Gesprächen mit Reilly positiv in die Zukunft

Essen (dts) - Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel hat sich nach einem Gespräch mit Opel-Chef Nick Reilly positiv zur Perspektive des Bochumer Werks geäußert. "Es gibt eine gute Basis für eine langfristige Zukunft des Bochumer Werks", sagte Einenkel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Einenkel zeigte sich dabei zuversichtlich, die Getriebeproduktion im Werk Bochum bis mindestens Ende 2011, und damit länger als bisher geplant, zu halten. In der Bochumer Getriebefertigung sind derzeit rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) hatte erwogen, den Getriebebau komplett vom Standort abzuziehen. GM will in Bochum insgesamt rund 1.800 der 5.000 Arbeitsplätze streichen. Einenkel erklärte weiter, dass Opel-Chef Reilly in naher Zukunft an einer Belegschaftsversammlung in Bochum teilnehmen wolle, um mit den Beschäftigten zu diskutieren. Einenkel hatte den Opel-Chef ebenso wie NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zu einem Gespräch getroffen.
DEU / Autoindustrie / Unternehmen
07.04.2010 · 18:34 Uhr
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