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Bochumer Betriebsrat kündigt Widerstand an

Bochum (dpa) - Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat Widerstand gegen die geplante Streichung von 2300 Stellen angekündigt. «Wir werden die Information nur zur Kenntnis nehmen, aber nicht akzeptieren», sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel in Bochum.

«GM muss die Zahl begründen. Dann wird es Verhandlungen darüber geben. Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen.» Betriebsbedingte Kündigungen hält Einenkel für ausgeschlossen.

In Bochum war nach dem Konzept von Magna die Streichung von 2045 der 6000 Stellen vorgesehen. Diese Zahl wurde dann nach weiteren Plänen auf 2200 korrigiert. Hinzugekommen waren rund 50 Stellen in der Verwaltung und 100 Stellen von Ex-Opelanern in Partnerbetrieben, die ein Rückkehrrecht haben. «Ob jetzt 2220 oder 2300 Stellen, das muss weniger werden», sagte Einenkel der Deutschen Presse-Agentur.

Unklar ist auch noch, wie viele Autos und welche Modelle künftig in Bochum gebaut werden sollen. Bisher werden im Revierwerk der Kompaktvan Zafira und Astra-Modelle gebaut. Hier hoffen die Bochumer auf die neuen Modellreihen ab etwa 2011. Außerdem werden Getriebe und Achsen gefertigt sowie von einem internationalen Teilezentrum aus Komponenten verschickt. Die Bochumer machen sich auch noch Hoffnungen auf das Elektroauto Ampera.

GM will nach dpa-Informationen allein an den vier Opel-Standorten in Deutschland 5300 Stellen streichen - das wäre fast jeder fünfte Arbeitsplatz. General Motors spart damit in Deutschland drastischer als es der gescheiterte Opel-Kaufinteressent Magna geplant hatte, der rund 4500 Stellen streichen wollte.

Auto / Opel
25.11.2009 · 13:47 Uhr
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