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BND: Keine hochbrisanten Pläne in fremde Hände gelangt

BND-ZentraleGroßansicht

Berlin (dpa) - Der BND hat Schlamperei-Vorwürfe wegen der möglicherweise gestohlenen Baupläne für seine neue Zentrale zurückgewiesen. «Ich sehe im Moment nicht, dass hochbrisantes Material (...) den Weg an fremde Empfänger gefunden hat», sagte BND-Präsident Ernst Uhrlau am Dienstag in Berlin.

Er sei am vergangenen Freitag von den Informationen überrascht worden. Konkrete Details zur Arbeit der beim BND angesiedelten Untersuchungskommission nannte Uhrlau mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht.

Uhrlau sagte, aus den bisher vorliegenden Erkenntnissen gebe es keinen Grund, Änderungen an den Bauplänen der Geheimdienstzentrale vorzunehmen. Es gebe auch keinen Anlass für Umbauten, und es entstünden keine zusätzlichen Kosten. Ebensowenig gebe es Änderungen an den Planungen für einen Einzug in das neue Gebäude im Jahr 2014. Der BND-Präsident machte deutlich, dass er den Kreis der Verdächtigen in der Runde der Fremdfirmen sieht, die an dem Bau beteiligt sind. BND-Mitarbeiter könne er aus dem Kreis der Verdächtigen ausschließen.

Das Magazin «Focus» hatte berichtet, vor über einem Jahr seien Baupläne von der BND-Baustelle geschmuggelt worden, deren Großteil das «Herzstück» des neuen Gebäudes zeige: das Technik- und Logistikzentrum. Aus den Darstellungen lasse sich die Funktion der Räume, die Mauerdicke, die Lage von Sicherheitsschleusen und Notausgängen bis hin zu Toiletten lesen. Die Bundesregierung sprach von einem erstzunehmenden Vorgang. Vergangene Woche war beim BND eine Untersuchungskommission eingerichtet worden, an der auch der Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beteiligt sind.

Geheimdienste / BND
12.07.2011 · 16:55 Uhr
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