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Bitkom-Chef Kempf hält Hacker für unpolitisch

Berlin (dts) - Deutschlands oberster IT-Repräsentant hält Hacker für unpolitisch. "In der Regel geht es Hackern ums Geld", sagte Dieter Kempf, der neue Präsident des Branchenverbands Bitkom, der "Zeit". Ausnahmen seien wenige Gruppen wie LulzSec, die zunächst Unternehmen angriffen, sich dann aber überraschend auflösen.

"Ich hätte nicht erwartet, dass es diesen Typus des Hackers noch gibt. Da existiert offenbar doch ein vager politischer Gestaltungswille, der sich dann in solchen übermütigen Aktionen ausdrückt", sagte Kempf. Im Hauptberuf ist Kempf Vorstandsvorsitzender der Datev in Nürnberg. Das Unternehmen, das Software für Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Steuerberater entwickelt, sei auch schon ins Visier von Hackern geraten. "Wie andere Unternehmen auch werden wir oft angegriffen. Die Datev ist bislang noch nicht erfolgreich gehackt worden, aber wir haben schon einmal für mehrere Stunden freiwillig unsere Systeme abgeschaltet. So wollten wir sichergehen, dass wir eine schwer einzuschätzende Bedrohung in jedem Fall abwehren. Das war nicht lustig", sagte Kempf.
DEU / Computer / Internet / Kriminalität
06.07.2011 · 13:39 Uhr
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