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Bislang 42 Tote nach schweren Unwettern auf Madeira

Funchal (dts) - Bei den schweren Unwettern auf Madeira sind mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen, über 120 weitere wurden verletzt. Offiziellen Angaben zufolge wird jedoch mit einer weitaus höheren Zahl von Opfern gerechnet. Die Behörden gaben an, dass sich unter den Opfern jedoch keine Deutschen befinden. Am Wochenende hatten heftige Niederschläge Überflutungen und Erdrutsche auf der portugiesischen Ferieninsel ausgelöst. Dabei kam es vielerorts zu Stromausfällen, eingestürzten Gebäuden und umfallenden Bäumen, sodass viele Straßenverbindungen unpassierbar wurden. Aufgrund hoher Windgeschwindigkeiten von rund 100 Stundenkilometern musste zudem der Flughafen der Insel vorübergehend geschlossen werden. Die Bewohner von Madeira wurden dazu angehalten, ihre Häuser heute nicht zu verlassen. Rettungskräfte haben indes mit den Aufräumarbeiten begonnen, um die verwüstete Insel von Schlammmassen und Felsbrocken zu befreien. Das Touristikunternehmen TUI teilte mit, dass die Flüge nach Madeira nicht gefährdet seien, jedoch müssten Ausflüge und Wanderungen aufgrund der Straßenverhältnisse auch morgen noch abgesagt werden. Auch der Veranstalter Dertour bestätigte, dass der Hotelbetrieb auf der Insel weitgehend normal fortgeführt werden könne.
Portugal / Unglücke / Reise / Wetter
22.02.2010 · 13:41 Uhr
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