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Bisher drei Minderheitsregierungen in NRW

Hamburg (dpa) - Nordrhein-Westfalen hat bislang drei Minderheitsregierungen erlebt, die letzte 1995 unter Ministerpräsident Johannes Rau (SPD). Kaum eine hielt länger als zwei Monate:

Karl ARNOLD (CDU), 5. Juli-15. September 1950: Arnold bildet nach der Landtagswahl vom 18. Juni 1950 eine CDU-Minderheitsregierung. Die CDU hat 93 Mandate, die Opposition 122 (SPD 68, FDP 26, Zentrum 16, KPD 12). Am 15. September koaliert die CDU mit dem Zentrum.

Franz MEYERS (CDU), 1.-8. Dezember 1966: Meyers führt bis zu seinem Sturz durch ein konstruktives Misstrauensvotum eine Woche lang eine CDU-Minderheitsregierung, nachdem die beiden FDP-Minister angesichts von FDP-Koalitionsverhandlungen mit der SPD zurücktraten. Die CDU hat 86 Mandate, die Opposition 114 (SPD 99, FDP 15). Am 8. Dezember 1966 wird eine SPD/FDP-Koalition gebildet.

Johannes RAU (SPD), 1. Juni-6. Juli 1995: Mit der Konstituierung des 13. Landtags ist die Regierung Rau nur noch geschäftsführend im Amt. Die SPD hat 108 Sitze, die Opposition 113 (CDU 89, Grüne 24). Bei der Wahl im Mai 1995 hatte die SPD ihre absolute Mehrheit verloren. Am 6. Juli bildet Rau eine Koalitionsregierung von SPD und Grünen.

Regierung / Parteien / Nordrhein-Westfalen
17.06.2010 · 23:15 Uhr
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