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Bisher 17 Arbeiter im AKW Fukushima verstrahlt

Bei ihren Versuchen die Lage unter Kontrolle zu bringen sind die Arbeiter hoher Strahlung ausgesetzt.

Tokio (dpa) - Seit Beginn der Krise im Atomkraftwerk Fukushima sind 17 Arbeiter verstrahlt worden, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag meldete.

Dabei wurden nur diejenigen Unfälle berücksichtigt, bei denen eine Radioaktivität von mehr als 100 Millisievert gemessen wurde - dies entspricht der maximalen Belastung für AKW-Arbeiter über ein ganzes Jahr hinweg. Allerdings hat das Arbeitsministerium diesen Grenzwert für Arbeiter in Fukushima jetzt auf 250 Millisievert heraufgesetzt.

Die Leitung von Tokyo Electric Power Co. (Tepco) erklärte, jeder Beschäftigte könne selbst entscheiden, ob er unter den jetzigen Bedingungen in dem havarierten Kraftwerk weiter arbeiten wolle. Kyodo zitierte aber einen Experten mit den Worten, dass es diese Wahlfreiheit kaum für Beschäftigte von Drittfirmen gebe, die von Tepco mit der Arbeit in der Anlage beauftragt wurden. Auch die am Donnerstag in Block 3 verstrahlten Arbeiter, die ohne Schutzstiefel in Wasser mit 10 000fach erhöhter Strahlung standen, waren bei einer Drittfirma beschäftigt.

Atom / Japan
26.03.2011 · 13:06 Uhr
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