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Bischof Mixa kritisiert Manager

Augsburg (dts) - Der Augsburger Bischof Walter Mixa fordert von Managern und anderen Wirtschaftsverantwortlichen, dass sie sich "neben ihrer Arbeit auch in Hilfswerken und Organisationen engagieren, die den Lebenswert der anderen Mitmenschen anheben". In einem Interview mit dem morgen erscheinenden "Spiegel" kritisierte der katholische Geistliche den "überzogenen Kapitalismus", der zur Folge habe, "dass viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren oder zur Kurzarbeit gezwungen sind". Mixa wörtlich: "Hier kann die Kirche nicht schweigen." Wenn es um soziale Gerechtigkeit geht, fordert der Bischof von seiner eigenen Institution, "dann muss die Kirche ihre Stimme erheben. Das ist ein gesellschaftspolitischer Auftrag, den die Kirche um des Menschen willen nicht vernachlässigen darf". Die Finanzkrise sei "die Folge eines Sündenfalls", denn "es wurde nicht mehr mit den Gütern dieser Welt in der rechten Verantwortung umgegangen". Nur durch "Buße, durch Umkehr und Neudenken" könnte die Kirche den Finanzsündern vergeben.
DEU / Wirtschaftskrise / Kirche
29.05.2009 · 14:59 Uhr
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