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Birma: Unterstützen Nordkorea nicht bei Atomprogramm

EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs (l) und der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) zu Gast bei Birmas Präsident Thein Sein. Foto: Ruppert MayrGroßansicht

Naypyitaw/Rangun (dpa) - Birma ist Gerüchten entgegengetreten, das Land unterstütze Nordkorea bei seinem Atomprogramm. Birma halte sich an die Sanktionen gegen Nordkorea, betonte Präsident Thein Sein bei einem Treffen mit Entwicklungsminister Dirk Niebel in der birmanischen Hauptstadt Naypyitaw.

Thein Sein argumentierte, Birma könne sich Atomenergie ohnehin nicht leisten und setze auf fossile Energiequellen im eigenen Land. Teilnehmer des Gesprächs werteten die Äußerungen des Präsidenten als Signal dafür, dass das Land eine technische Beobachtergruppe der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen könnte, um den Sachverhalt aufzuklären.

Die USA zeigten sich wiederholt besorgt über entsprechende Gerüchte, Birma unterstütze Nordkorea bei dessen Atomprogramm. Washington macht davon auch abhängig, in welchem Umfang es die Sanktionen gegen Birma lockert. Die amerikanischen Sanktionen treffen das Land wesentlich härter als die der EU, da sie den Finanzsektor erheblich beeinträchtigen.

International / Deutschland / Birma
14.02.2012 · 06:54 Uhr
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