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Birma - eins der ärmsten Länder Asiens

Hamburg (dpa) - Birma gehört zu den ärmsten Ländern Asiens. Die frühere britische Kolonie am Indischen Ozean grenzt unter anderem an China, Thailand und Indien. Mit einer Fläche von rund 679 000 Quadratkilometern ist der Staat, der offiziell Union Myanmar heißt, fast doppelt so groß wie Deutschland.

In dem weitgehend abgeschotteten Vielvölkerstaat leben rund 50 Millionen Menschen. Rund 90 Prozent der Einwohner sind Buddhisten. Größte Stadt ist die Hafenmetropole Rangun, Verwaltungshauptstadt ist Naypyidaw.

Die Militärs, die Birma seit 1962 beherrschen, haben das rohstoffreiche Land heruntergewirtschaftet. Staatsoberhaupt ist der Vorsitzende des sogenannten Staatsrats für Frieden und Entwicklung, Than Shwe. Wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen steht Birma international in der Kritik. Viele Regimekritiker sitzen hinter Gittern.

Die meisten Einwohner Birmas leben von der Landwirtschaft. Seine fruchtbaren Ebenen und das tropische Klima machen das Land zu einem der führenden Reisproduzenten der Welt. Auch der Export von Teakholz und Edelsteinen vermehrt die Einnahmen der Militärs. Touristen besuchen das Land vor allem wegen der jahrhundertealten Pagoden und prachtvollen Buddha-Statuen.

Menschenrechte / Birma
11.08.2009 · 08:56 Uhr
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