Bildung: Migrantenkinder holen in Deutschland kräftig auf
Enver B. kam als Sechsjähriger aus Anatolien nach Deutschland. Er konnte Kurdisch und Türkisch, aber kein Deutsch. Traurig schaute er zu den Mitschülern, die alle eine Schultüte hatten, er hatte als einziger keine. Wegen Sprachschwierigkeiten, gab es Stress mit Mitschülern. Er flog von der Schule.
In der fünften Klasse beschloss er dann, "sich am Riemen zu reißen". Er lernte eifrig, machte einen einen guten Realschulabschluss, jobbte nebenbei und absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Bahn. Dann machte B.sich selbstständig und führt heute ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern.
Envers Erfolg ist exemplarisch. Wer nach oben kommen will, braucht eine gute Bildung. Das verinnerlichen nach dem 9. Integrationsbericht der Bundesregierung immer mehr Migranten, denn es gebe "maßgebliche Fortschritte". Die Zahl der Schulabbrecher sinke, höhere Bildungsabschlüsse nehmen zu.