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Beziehungsdrama in Frankfurt unblutig beendet

Ein Sanitäter und ein Beamter des SEK nach der Geiselnahme in Frankfurt am Main. Foto: Arne DedertGroßansicht

Frankfurt/Main (dpa) - Ein 25 Jahre alter Mann hält seine Ex-Freundin in deren Frankfurter Wohnung fest und bedroht sie. Erst im zweiten Versuch kann die Polizei das Drama nach rund zehn Stunden unblutig beenden.

Nach dem glimpflichen Ende des Geiseldramas wird es am Mittag eine Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft geben. Dem Spezialeinsatzkommando war es in der Nacht gelungen, den 25 Jahre alten Täter zu überwältigen und festzunehmen. Verletzt wurde niemand, das 18-jährige Opfer erlitt aber einen Schock.

Der mutmaßliche Täter hatte sich am Mittwochnachmittag in der Wohnung seiner Ex-Freundin im Stadtteil Sachsenhausen verschanzt und die junge Frau in seine Gewalt gebracht. Stundenlange Verhandlungen blieben erfolglos, dann fiel laut Polizei ein Schuss. Am späten Abend drang ein Spezialeinsatzkommando der Polizei in die Wohnung ein. Zuvor hatten die Beamten eine Explosion ausgelöst, um den Täter abzulenken.

Im Anschluss verhandelte die Polizei in der engen Wohnung direkt mit dem 25-Jährigen, der seine Geisel weiter bedrohte. Nach rund drei Stunden und dem Auslösen einer weiteren Detonation gelang es schließlich, den Täter zu überwältigen und festzunehmen. «Er hat sich nicht freiwillig ergeben», sagte Polizeisprecher André Sturmheit.

Die Hintergründe der Tat sind nach wie vor unklar. Ob der Täter eine Waffe bei sich trug und ob er sie während der Geiselnahme abfeuerte, wurde bislang ebenfalls nicht bestätigt. Der Täter sei der Polizei aber schon länger bekannt. In der Nacht wurden in der Wohnung Spuren gesichert.

Kriminalität
16.01.2014 · 11:49 Uhr
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