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Betrunkene Griechen attackieren Niederländer wegen EU-Sparprogramm

Athen (dpa) - Ein in Griechenland lebender Niederländer ist Opfer eines fremdenfeindlich motivierten Angriffs in Zusammenhang mit dem EU-Sparprogramm geworden. Zwei Griechen brachen dem 78-Jährigen in der kleinen Touristenstadt Monemvasia mit Faustschlägen Nase und Unterkiefer. Nach Angaben der Ehefrau des Opfers wurde ihr Mann gefragt, ob er Deutscher sei. Als er verneinte, sei trotzdem auf ihn eingeschlagen worden. Die mutmaßlichen Täter behaupten, betrunken gewesen zu sein. Es ist der erste Angriff dieser Art seit Ausbruch der Finanzkrise.

Finanzen / Polizei / Kriminalität / Griechenland
15.05.2012 · 09:00 Uhr
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