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Betriebsrat will mehr Eigenständigkeit für Opel

Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz in Rüsselsheim.
Rüsselsheim (dpa) - Der Opel-Betriebsrat fordert künftig mehr Eigenständigkeit für den Autobauer unter dem Dach von General Motors (GM): «Die Adam Opel GmbH muss in eine deutsche Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Wir wollen kein Anhängsel sein, das von Detroit aus durchregiert wird»

Das sagte der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Donnerstag bei einer Kundgebung vor knapp 10 000 Beschäftigten. Der Betriebsrat wirft den GM-Managern seit längerem vor, Opel durch Arroganz gegenüber den Interessen europäischer Kunden und eine falsche Modellpolitik in die Krise geführt zu haben.

Mit der Forderung des stellvertretenden Opel-Aufsichtsratschefs Franz bringen sich die Arbeitnehmer für die Verhandlungen mit GM in Position. Nach den Protestankündigungen gegen GM hatte der US- Mutterkonzern die Betriebsräte und Gewerkschaften davor gewarnt, nicht an der Restrukturierung des maroden Autobauers mitzuarbeiten und offen mit einer Insolvenz gedroht. Franz reagierte darauf empört: «Hört auf mit dem Geschwätz von Insolvenz. Das ist geschäftsschädigend.»

Auto / Opel
05.11.2009 · 13:46 Uhr
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