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Berlusconis Fininvest-Konzern zu Millionenzahlung verurteilt

Mailand (dpa) - Der vom italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kontrollierte Fininvest-Konzern muss seinem Rivalen CIR rund 560 Millionen Euro zahlen. Das hat ein Berufungsgericht in Mailand entschieden. Hintergrund ist der Konkurrenzkampf um das Unternehmen Mondadori zwischen dem damals noch von Berlusconi selbst geleiteten Fininvest-Konzern und der CIR-Holding von Carlo De Benedetti. Berlusconi wurde damals vom Berufungsgericht die Kontrolle über Mondadori zugesprochen. Nach einem Strafurteil von 2007 bestach er jedoch einen Richter, um zum Ziel zu kommen.

Regierung / Medien / Justiz / Italien
09.07.2011 · 09:51 Uhr
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