News
 

Berliner U-Bahnschläger geht in Revision

Torben P. ist zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden - seine Anwälte legen Revision ein.Großansicht

Berlin (dpa) - Die Verteidigung des 18 Jahre alten Schlägers vom Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße legt Revision gegen das Urteil des Berliner Landgerichts ein.

Sie hofft auf eine mildere Strafe für ihren Mandanten, der am vergangenen Montag wegen versuchten Totschlags zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt wurde, wie ein Gerichtssprecher am Samstag mitteilte. Zuvor hatte die Zeitung «Der Tagesspiegel» darüber berichtet.

Der betrunkene Gymnasiast hat in der Nacht zum Ostersamstag ein zufälliges Opfer mit Tritten gegen den Kopf schwer misshandelt. Die Strafe fiel geringer aus als von der Staatsanwaltschaft beantragt. Die Anklagebehörde hatte auf vier Jahre Jugendstrafe plädiert. Die Frist für einen Revisionsantrag läuft an diesem Montag ab.

Der 18-Jährige ist auf freiem Fuß, solange seine Strafe noch nicht rechtskräftig ist. Untersuchungshaft hatten die Richter nicht für notwendig gehalten. Ein katholisches Gymnasium hat sich mittlerweile bereiterklärt, den Schüler aufzunehmen.

Prozesse / Kriminalität
24.09.2011 · 15:21 Uhr
[1 Kommentar]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
21.09.2017(Heute)
20.09.2017(Gestern)
19.09.2017(Di)
18.09.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen