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Berliner Flughafen Tegel nach Fehlalarm teilweise geräumt

Berlin (dts) - Das Terminal C des Flughafens Berlin-Tegel ist am Freitagnachmittag nach einem Fehlalarm für etwa eine Stunde geräumt worden. Grund war ein verdächtiger Gegenstand in einem Rucksack, der bei einer Sicherheitskontrolle um kurz vor 14 Uhr aufgefallen war. Für Aufregung sorgte, dass der verdächtige Passagier zunächst nicht auffindbar war. Wie schon bei einem ähnliche Fall im Januar in München konnte auch hier der Mann das Personal aufgrund von Sprachbarrieren offenbar nicht verstehen und ging einfach weiter. Er konnte allerdings später eindeutig identifiziert werden und erwies sich als vollkommen harmlos. Das verdächtige Gepäckstück soll ein technisches Gerät gewesen sein. Sechs Maschinen von Air Berlin und eine von InterSky hoben mit rund einer Stunde Verspätung ab, weil alle etwa 700 Passagiere nach dem Vorfall die Sicherheitskontrolle ein zweites Mal passieren mussten. Nach dem vergleichbaren Münchener Fall hatte der für die Bundespolizei zuständige Gewerkschaftsvorsitzende Josef Scheuring gesagt, eine derartige Sicherheitslücke könne sich ein Flughafen nicht leisten. "Wenn man jemanden kontrolliert, muss man ihn auch festhalten können", forderte Scheuring.
DEU / BER / Luftfahrt
26.02.2010 · 16:32 Uhr
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