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Berlin und Moskau würdigen Nahost-Quartett-Erklärung

Moskau (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Kremlchef Dmitri Medwedew haben in einem Telefongespräch die Erklärung des Nahost-Quartetts für Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern gewürdigt.

Merkel habe dabei den russischen Verdienst bei der Ausarbeitung des Dokuments hervorgehoben, teilte der Kreml am Freitagabend in Moskau. Das Telefonat sei von deutscher Seite gesucht worden. Das sogenannte Nahost-Quartett aus UN, EU, Russland und den USA sollte sich nach Angaben aus Moskau noch am Freitag in New York zu Beratungen treffen. Dabei solle ein Zeitplan für Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern besprochen werden, sagte ein namentlich nicht genanntes Mitglied der russischen Delegation der Agentur Interfax.

Innerhalb eines Monats müsse ein Vorbereitungstreffen stattfinden, das ein Programm für die Gespräche und einen Zeitplan vorlegen, verlautete aus der russischen Delegation. Nach drei Monaten könnten dann die Parameter für Fragen wie Grenzen und Sicherheit festgelegt werden. Ein halbes Jahr später stünden dann Diskussionen über den Status von Jerusalem sowie die Flüchtlingsfrage an. «Und 2012 sollten die Gespräche Ergebnisse bringen, auf die sich beide Seiten einigen und die zur Schaffung eines palästinensischen Staates führen.»

Konflikte / Nahost / Russland / Deutschland
23.09.2011 · 22:34 Uhr
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