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Berlin, Hamburg und Köln verzeichnen die meisten Einbrüche

Besonders Einfamilienhäuser sind betroffen. Foto: Norbert Försterling/ArchivGroßansicht

Wiesbaden (dpa) - Im Vergleich der deutschen Großstädte waren in Berlin im vergangenen Jahr am häufigsten Einbrecher unterwegs. Die Polizei erfasste 11 006 Fälle, die Aufklärungsquote lag bei 8,1 Prozent.

Platz zwei belegt Hamburg mit 6482 Fällen (Aufklärungsquote 8,3 Prozent) vor Köln mit 5084 Fällen und einer Aufklärungsquote von nur 6,4 Prozent. Das geht aus der vom Bundeskriminalamt in Wiesbaden veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Auf Rang vier steht Düsseldorf mit 3350 Fällen und einer Aufklärungsrate von 9,7 Prozent vor Bremen mit 2772 Fällen (9,6 Prozent) und Frankfurt am Main (2386 Fälle/12,5 Prozent).

In Dortmund registrierten die Beamten im vergangenen Jahr 2342 Einbrüche in Wohnungen, bei denen in 6,9 Prozent der Fälle die Täter ermittelt werden konnten. Auf Rang acht folgt Essen vor Duisburg und Bonn. Die Großstädte im Süden waren weniger betroffen. So gab es in München lediglich 871 erfasste Fälle, die Aufklärungsquote lag in der bayerischen Landeshauptstadt bei 24,6 Prozent. Stuttgart verzeichnete 933 Fälle, von denen 21,7 Prozent aufgeklärt wurden.

In Recklinghausen wurden mit 587 Fällen die meisten Fälle pro 100 000 Einwohner registriert, gefolgt von Bremerhaven (576 Fälle), Düsseldorf (569 Fälle), Bremen (506 Fälle) und Köln (505 Fälle). In Berlin wurden 318 Fälle pro 100 000 Einwohner erfasst.

Kriminalität
17.08.2012 · 18:54 Uhr
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