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Bericht: Immer mehr Dünger raubt Ozeanen die Luft

Paris (dts) - Die Todeszonen der Weltmeere weiten sich immer weiter aus. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge bedecken die mehr als 500 von Sauerstoff nahezu freien Gebiete mittlerweile eine Fläche, die der Großbritanniens entspricht. Ursache für die lebensfeindlichen Areale in küstennahen, flachen Gewässern sind vor allem landwirtschaftliche Mineraldünger, Gülle und Mist.

Diese erreichen über Flüsse das Meer und fördern das Wachstum von Algen. Der Abbau der abgestorbenen Meerespflanzen verbraucht den Sauerstoff, den Fische und andere Lebewesen zur Atmung benötigen. Der Einsatz der Pflanzennährstoffe wird sich auf allen Kontinenten bis zum Jahr 2016 deutlich erhöhen, berichtet "Focus" unter Berufung auf Zahlen der International Fertilizer Industry Association. Besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern nimmt der Düngemitteleinsatz drastisch zu. So wird in Afrika 2016 etwa ein Drittel, in Südamerika etwa ein Viertel mehr Dünger als heute verbraucht werden. In Europa werden Landwirte etwa zehn Prozent mehr Dünger auf ihren Feldern ausbringen. Absolut betrachtet landet in Ostasien am meisten Dünger im Boden, beinahe doppelt so viel wie in Nordamerika und Europa zusammen.
Frankreich / Umweltschutz
18.09.2011 · 09:51 Uhr
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