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Bereits vier Todesdekrete gegen iranischen Rapper

Köln (dpa) - Gegen den in Deutschland lebenden iranischen Rapper Shahin Najafi sind inzwischen vier Todesdekrete, Fatwas, von islamischen Geistlichen erlassen worden. Das sagte der seit einem Monat an geheimem Ort und unter Polizeischutz lebende Musiker der dpa. Trotz der Gefahr wolle er weiter kritische Texte schreiben und plane eine Tournee. Die Großajatollahs bezeichnen Najafi als Ketzer und werfen ihm Gotteslästerung vor. Auf den Musiker, der inzwischen vom Kölner Journalisten Günter Wallraff unterstützt wird, ist zudem ein Kopfgeld von 100 000 Dollar ausgesetzt.

International / Musik / Iran
06.06.2012 · 12:32 Uhr
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